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Endlosgrab Brütten

Gegenüber, in der Verlängerung des Gemeinschaftsgrabs wird ein neuer Platz aus Betonstreifen formuliert.
Gesäumt wird dieser mit einem Gräserrahmen und mehrstämmigen Felsenbirnen. Die Materialisierung des Belags wie auch die Gräser und Felsenbirnen werden thematisch aus dem bestehenden Gemeinschaftsgrab und der neueren Friedhofsgestaltung übernommen, ermöglichen so eine Weiterentwicklung des Konzepts und erreichen eine gemeinsame, gestalterische Sprache und Vervollkommnung der Gestaltung.
Der neue steinerne Belag wird von einem Gräsergürtel umrahmt. Der Anfang und das Ende des Betonstreifenbelags erscheinen inmitten der Gräser diffus. Der Belag könnte unter der Vegetation endlos weiterverlaufen.
Ein messingfarbener Streifen durchquert den Platz. Ein integrierter Satz, welcher sich an die Angehörigen richtet, durchläuft einen Kubus, welcher ebenfalls in messingfarbenem Chromstahl gefertigt wird. Dieser filigrane Körper beinhaltet eine Öffnung mit einem dunklen Tubus. Hier werden die Reste der Urnen und Asche dem Erdreich zugeführt.
Absterbende Blätter werden im Laufe der Zeit zersetzt. Übrig bleibt die Grundstruktur des Blatts. Diese scheint für die Ewigkeit gemacht und bildet die Basis für eine spezielle Schönheit. Der Kubus erscheint in dieser Blattthematik und umschliesst die Öffnung des Endlosgrabs wie ein filigraner Vorhang.



 

Bauherrschaft Gemeinde Brütten

Fertigstellung 2021