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Quartierplatz und Pavillon Silbergrueb Mönchaltorf

Die Bezeichnung Silbergrueb hat unterschiedliche Gründe für ihren Na­men. Man nahm an, dass einst Menschen hier be­stattet wurden und silberne Grabbeigaben mitgegeben wurden. Ebenso bestand die Vermutung, eine Silberader verlaufe durch das Areal.  Der Name Silbergrueb und die Präsenz des Mettlen­bachs bilden die Grundlage zur Gestaltung des Silbergruebpavillons und des Platzes
Ein Pavillon schliesst den Platz zur Strasse hin ab. Er wirkt wie zwei ineinander gescho­bene Bachkiesel. In der Schnittfläche öffnet sich der Pavillon zur Strasse. Die Öffnung ge­staltet sich als Bilderrahmen, welcher Einblicke in den Platz bis zum Bachraum gewährt. Tritt man durch die Öffnung in den Pavillon, steht man unter dem Dach und zum Platz hin ist der Raum offen. Die Sonne, welche durch bachkieselartige Öffnun­gen in den Wänden scheint, lässt den hellen, Betonbelag unter dem Dach glitzern. Die Löcher in der Fassade verlaufen wie ein im Bach, durch das Fliessen geformter Kieselstrom, über die Gebäudeoberfläche. Eine Belagsabstreu aus Korundsand glitzert im Sonnenlicht und verweist thematisch auf den Flurnamen und seine Geschichte. Die hellen Sonnenflecken wandern mit dem Sonnenstand während des Tages über den Boden. Nachts wird der Pavillon innen beleuchtet und die kieselrunden Löcher in den Pavillonwänden zeichnen ihr Bild nach aussen ab. Der hinter dem Pavillon liegende Platz wird von zwei Retentionsbecken gefasst. Diese gestalten ein einheitliches Bild gegebüber der einst heterogen überbauten Umgebung. Der Platz wird über Betonstufen zum Bach hin abgetreppt.

Entwurf des Platzes, Pavillon und Möbel

Bauherrschaft Erschliessungsgesellschaft Silbergrueb

Fertigstellung 2017